Texte

Grosse Ideen

Für das Magazin Folio der NZZ schreibe ich eine Rubrik über grosse Ideen aller Art:
– Wie das Urserental beinahe unterging (pdf)
– Mit der Bahn aufs Matterhorn (pdf)
– Karl Bürklis Traum vom Paradies in Texas (pdf)
– Friedrich Albrecht hätte eigentlich die Bergbahn erfunden (pdf)
– Arnold Böcklin war ein gefeierter Künstler, hätte aber gern abgehoben (pdf)
– Karl Bickel hat 25 Jahre lang einen Friedenstempel auf der Alp gebaut (pdf)

 

Lokales

Das Lokalressort ist ein Gemischtwarenladen. Da darf man keine Berührungsängste haben und muss jeder «Hundsverlochete» etwas abgewinnen können. Sonst wird man besser Auslandkorrespondent, schaut sich irgendwo auf der Welt CNN an und schreibt darüber. Noch etwas lieber als über «Hundsverlochete» schreibe ich über Stadtentwicklung und historische Begebenheiten – mit Vorliebe über leicht kuriose.


Eine Auswahl aus einer Unzahl von Artikeln, die in letzter Zeit in der NZZ erschienen sind:

Wie soll sich die Stadt Zürich weiterentwickeln? Über diese Frage wurde schon vor Jahrzehnten heftig gestritten – zum Beispiel zwischen Max Frisch und Hans Bernoulli. Beim neuen Stadionprojekt treffen die beiden nun gewissermassen wieder aufeinander. Wer gewinnt? Frisch oder Bernoulli?
“Hochhäuser gegen Dorfidylle am Hardturm” (pdf)

Die Wohnbaugenossenschaften besitzen fast einen Viertel aller Wohnungen in Zürich. Ihre Geschichte ist deshalb auch sehr eng mit der Sozialgeschichte der Stadt verknüpft. Eine Auslegeordnung der historischen, rechtlichen und politischen Aspekte des Phänomens sozialer Wohnungsbau.
Ein dritter Frühling für die Zürcher Genossenschaften”, Seite 1 (pdf)
… und Seite 2 (pdf)

Das Lochergut ist eine dominante Wohnsiedlung in Zürich, die in den sechziger Jahren erstellt worden ist. Einer der ersten Bewohner war Max Frisch, der hier eine Art Wohnexperiment startete – und bald auch wieder beendete. Der Text entstand für die NZZ-Wochenendbeilage.
«Im Hochhaus lebt es sich ganz ungeniert», 30.5.2016 (pdf)

Die Landesausstellung 1939, die berühmte „Landi“, hat mich schon im Geschichtsstudium fasziniert. Jetzt ist sie ab und zu Thema der journalistischen Arbeit. Dieser Text ist Teil einer grossen Gemeinschaftsarbeit, zu der auch eine interaktive Karte der Ausstellung gehört.
«Wie die Dörfli-Schweiz im roten Zürich neu erfunden wurde», 6.5.2014 (pdf)

Zürcherinnen und Zürcher glauben, die Bahnhofstrasse sei schon immer ein Zentrum der Stadt gewesen. Dabei war sie bis weit ins 19. Jahrhundert ein stinkender Graben. Die Geschichte dazu war Teil einer Beilage über 150 Jahre Bahnhofstrasse.
«Von Fröschen und vornehmer Kundschaft», 27.11.2014 (pdf)

Der Journalismus hat sich in den letzten Jahren nicht zum Guten entwickelt. Viele Kollegen interessieren sich nur noch für die kleinen Skandälchen, lassen sich aber auch viel leichter von PR-Leuten und den Behörden mit ihren unzähligen Kommunikationsleuten einlullen.
«Die Behörden im besten Licht», 18.10.2014 (pdf)

Die Verkehrsregelung in Zürich ist heute eine hochkomplexe Angelegenheit. Darum ist ein Blick zurück in die Geschichte der Verkehrsampel recht erheiternd. Bei komplizierteren Kreuzungen wie beim Bellevue wurden die Ampeln zunächst noch von Hand gesteuert.
«Wie Zürich zur Ampel kam», 18.8.2014 (pdf)

Der Zürcher Hausberg gehört zu meinen Hobby-Themen. Wer sich in der sogenannten Fallätsche versteigt, muss auch schon mal mit Seil oder Helikopter gerettet werden.
“Wo Zürich am wildesten ist”, 21.7.2015  (pdf)

Im Bergwerk Chrästel wurde früher der Quarzsand für die Herstellung des Bülacher Glases abgebaut. Wenn es den Arbeitern zu langweilig wurde, schnitzten sie kuriose Figuren in die Wände. Diese speziellen Werke sind heute noch zu besichtigen.
«Erzengel Gabriel und der böse Wolf», 10.8.2013 (pdf)

Im Lokalen ist alles ein Thema, was die Leute beschäftigt. Deshalb kann auch ein etwas seltsamer Werbeslogan eines Grossverteilers Gegenstand eines Artikels werden. Coop hat übrigens reagiert und sich sprachlich wieder eingeschweizert.
«Grillen grillieren», 21.6.2012 (pdf)